RUN & RACE
Mit drei Rennkisten starteten wir dieses Jahr unsere ESC-Saison – Klasse 1, Klasse 3 und Klasse 7. Nachdem uns schon bei den Vorbereitungen das Glück nicht hold war und wir bis kurz vor der Abfahrt nach Lidolsheim noch geschraubt haben, so sollte das beim Run&Race leider nur bedingt besser laufen.
Das Wetter war der Hammer und mit gefühlten 45° im Lederkombi verliefen die Trainingsläufe für uns erstmal zufriedenstellend, obwohl die Klasse3-PX nicht wirklich optimal lief.

Die Klasse7-V50 absolvierte zwei ordentliche Rennläufe und beendete den Tag mit einem guten 4.Platz und auch die Klasse3-PX schaffte trotz Setupproblemen noch den 6.Rang. Pech hatte dagegen unsere Klasse1-PK, derren Nebenwelle sich beim Start des ersten Rennlaufs verabschiedete. Ärgerlich, aber so ist das im Rennsport und es bedeutet für uns eine lange Woche, da das nächste Rennen achon am nächsten Wochenende statt findet.

KURVENLAGE
Nachdem wir unsere Klasse1-PK mit einer neuen Nebenwelle und einem Kupplungsupdate bestückt haben, sollte in Wackersdorf fast alles gut laufen. Stephanie Kleist fuhr mit der Klasse7-V50 souverän auf Platz 3 und Matthias Krautsack machte sich mit der überholten Klasse1-PK bekannt, mit der er dann zwar erst im 2.Rennlauf hervorragende Zeiten fuhr, aber für ihn war die Kurvenlage eine klare Trainingsveranstaltung um sich mit der PK zurecht zu finden.

Auch die Klasse3-PX, mit Alexander Kleist am Lenker, war mit genug Speed unterwegs, ging von Startplatz 5 in den 1.Rennlauf und fuhr auf Platz 4 dem Treppchen zum Greifen nahe – leider verhinderte ein Sturz aufgrund von zu hoher Geschwindigkeit in der Kurve vor der Zielgeraden die Möglichkeit die Stufen auch nur knapp zu streifen und somit beendete er die Tageswertung auf Platz 7.

Bis zum nächsten Rennen sind wieder ein paar kleinere Updates an unseren Rennvespen fällig – glücklicherweise sind diesmal einige Wochen Zeit!
HOLIDAY IN HUNGARY
Die sehr lange Anreise war an diesem rundum gelungenem Rennwochenende für uns der einzige Nachteil – das reichhaltige Rahmenprogramm, dass neben dem eigentlichen ESC-Lauf von Stoffi’s organisiert wurde, konnte sich sehen lassen: ESC-Lauf am Samstag, 4h-Rennen am Sonntag und ein Rennen auf dem Pannonia-Ring am Montag.

Aufgrund anderweitiger Verpflichtungen musste unsere Fahrerin leider zuhause bleiben und somit starteten wir an diesem Wochenende nur in zwei ESC-Klassen. Nachdem es in Klasse 1 für unseren Österreicher nicht so gut lief (Platz 16 im 1.Lauf, Platz 11 im 2.Lauf), konnten wir dafür in Klasse 3 einen dritten Platz in der Tageswertung einfahren und somit den ESC-Samstag erfolgreich ausklingen lassen.

Am Sonntag nahmen wir dann mit unserer 2009er-Funklasse-PX als einziges Largeframe-Team am 4h-Rennen teil. Da nahezu nur ESC-Smallframes am Start waren, sahen wir unsere Chancen eher als minimal an, jedoch konnten wir am Ende mit dem 11.Platz bei 18 gestarteten Teams mehr als zufrieden sein – wäre uns in den ersten 20 Minuten nicht der Hinterreifen geplatzt, hätten wir wohl in den TopTen abgeschlossen.